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Freitag, 15. Dezember 2017

Wilder Westen



Das diesjährige Sommerlager vom 28.7 - 2.8.2012 verbrachten unsere Wölflingen auf der Schienerberghütte, um dort einen Schatz zu heben. Den ersten Teil der Schatzkarte bekamen die Kinder in Singen mit einem Hinweis, wo der zweite Teil der Schatzkarte versteckt war. Also wanderten wir mit unseren 11 Kindern am Samstag nach Bohlingen. Dort übernachteten wir bei einem Bauern in einem Gewächshaus, was sehr praktisch war, da es nachts sehr stark regnete. Am Sonntagmorgen wurde der zweite Teil der Schatzkarte nach längerer Suche auf dem Hof des Bauern gefunden und ein weiterer Hinweis führte uns von Bohlingen aus weiter über Bankholzen, den Schienerberg zu unserem Lagerplatz, die Schienerberghütte.

Dort angekommen, bauten wir am Nachmittag unsere Zelte auf und verschlangen am Abend in der Hütte mit knurrenden Mägen unsere leckeren Käsespätzle. Danach kuschelten sich alle in ihre Schlafsäcke.

Am Montag standen die Workshops auf dem Plan. Wir bauten Traumfänger, Pfeil und Bogen und Musikinstrumente. Am Abend grillten wir Würstchen am Lagerfeuer.

Am Dienstag wanderte die ganze Truppe nach Wagen, um sich im Bodensee auszutoben. Gegen Mittag ging es zum Lagerplatz zurück. Ganz zufällig fanden die Kinder dort versteckt in einer Baumrinde den dritten Teil der Schatzkarte. Dieser Fund rückte den Schatz in greifbare Nähe. Zum Abendessen gab es köstliche Maultaschensuppe.

Am Mittwochvormittag absolvierten unsere Kinder eine Wild-West Ausbildung mit verschiedenen Aufgaben:

1. Fragen über Indianer und Cowboys
2. Balance Spiel
3. Duellieren
4. Lassowerfen
5. Bogenschießen
6. Hindernisparcours
7. Angeln

Nach dem Mittagessen bereiteten unsere Kinder ihr Versprechen vor,
dass sie am Abend am Lagerfeuer ablegten.
Zum Abendessen gab es Chili Con Carne.

Als die Dämmerung einsetzte tauchte plötzlich ein alter Mann aus einem Nebelschwaden auf. Der einsame Siedler stellte sich uns in Gestalt eines Geistes vor und meinte, er sei überrascht, wie eine so junge Truppe es schaffen konnte, alle Teile der Schatzkarte zu finden bis auf den Vierten. Um diesen zu bekommen, müssten wir ihn erst einmal fangen.

Nachdem wir den alten Mann nach einer kurzen Verfolgungsjagt gestellt hatten und mit unserem einstudierten Indianerlied festhielten, erklärte er uns, dass er der Hüter des Schatzes sei und nur er wisse, wo sich der Schatz befinde. Denn er sei der Besitzer des vierten Teils der Schatzkarte.

Die Wölflinge mussten sich seinen Prüfungen stellen und schafften sie alle dank unserer guten Ausbildung, die wir am Vormittag durgeführt hatten. Und mit großem Geschrei wurde der Schatz gefunden!
Zur Belohnung grillten wir am Lagerfeuer Schokobananen. Der Siedler verließ uns nachdem er sich gestärkt hatte und meinte zum Abschied, der Schatz sei hier bei uns in guten Händen.

Am Donnerstag bauten wir die Zelte ab und verließen den Lagerplatz sauberer und gepflegter wie wir ihn vorgefunden hatten. Dann wurden die Kinder wieder von ihren Eltern abgeholt.

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